MTB WM 2011
Foto: Central Haibike Team

Mountainbike WM-Nachlese: Pech für Sabine Spitz und Co

Für das Central Haibike Pro Team ist die Mountainbike WM 2011 alles andere als positiv verlaufen. Sabine spitz stürzte, belegte aber trotzdem Platz 17. Elisabeth Brandau hatte ebenfalls Sturzpech und Tereza Hurikova brach sich beim Training sogar das Schlüsselbein. Keine so tolle Bilanz für die Damen vom Central Team.

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So hatte sich das Central Haibike Pro Team die Mountainbike Weltmeisterschaft 2011 in Champery/ Schweiz sicherlich nicht vorgestellt. Mit viel Pech gelang es keiner der vier Teamfahrerinnen ihr Leistungspotential abzurufen. Sabine Spitz zeigte zwar im Teamrennen mit der drittbesten Rundenzeit, dass mit ihr zu rechnen war. Doch schon im Training gab es die erste Hiobsbotschaft, als Tereza Hurikova mit der Diagnose Schlüsselbeinbruch nach einem Sturz, vorzeitig die Heimreise antreten musste. Auch Sabine Spitz und Elisabeth Brandau mussten nach unverschuldeten Stürzen ihre Ambitionen im Elite Rennen der Mountainbike Damen begraben und konnten nach einer starken kämpferischen Leistung, froh seindas Ziel auf Platz 17 und 36 noch erreicht zu haben. Katrin Stirnemann hingegen gelang dies im U23-Rennen leider nicht. Nach mehreren Stürzen mussten sie mit einer Muskelprellung das Rennen aufgeben.

Am Ende standen bei Sabine spitz 8:46 Minuten Rückstand auf die neue Mountainbike Weltmeisterin Catharine Pendrel (Kanada, 1:46:17 Stunden) zu Buche. Bei Elisabeth Brandau wurden genau 15 Minuten Differenz gemessen. Die Schönaicherin lag auf Rang 23, als auch sie stürzte. Der große Sprung wurde ihr zum Verhängnis. „In der ersten Runde ging das noch problemlos, aber in der zweiten hat es mich gelegt. Ich habe keine Ahnung warum“, berichtete sie im Ziel. Brandau verlor rund 15 Positionen und hatte danach noch mehr Respekt vor der technisch sehr schwierigen Strecke. „Am Schluss hat auch die Konzentration nachgelassen und ich musste viel laufen. Körperlich ging es aber gar nicht so schlecht“, sagte Elisabeth Brandau und verbuchte einen leichten Aufwärtstrend. Als 36. war sie zweitbeste Deutsche.

 

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