
Mountainbike vs. Cross: Gelungene Generalprobe für Sabine Spitz
Mountainbike Olympiasiegerin Sabine Spitz vom Central Pro Team hat beim internationalen Rad-Cross in Wetzikon (Schweiz) den ersten, ernsthaften Wettkamptest im Querfeldeinfahren erfolgreich absolviert. Als Drittplatzierte sie sich nur der Ex-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel (Platz 1) und der Britin Helen Wyman geschlagen geben.
Sechs Jahre nach ihrer WM-Silbermedaille im Rad-Cross nimmt Sabine Spitz erneut die Winter-Radsportdisziplin in Angriff. Das Ziel der Mountainbike Olympiasiegerin vom central Pro Team ist die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, die Ende Januar 2011 in St. Wendel stattfindet. Der Austragungsort ist auch die entscheidende Motivation, denn das saarländische St. Wendel ist für Sabine Spitz ein Brennpunkt ihrer Mountainbike Karriere. „Ich verbinde mit Sankt Wendel sehr gute Erfahrungen und große Erfolge“, erklärt die Mountainbike Ikone.
Bisher läuft alles perfekt, bei ihrem Projekt „Mohntainbike meets Rad-Cross“. Das Rennen in Wetzikon war eine echte Standortbestimmung für Sabine. Gegen die starke Konkurrenz der beiden Cross-Weltklasse-Spezialistinnen Kupfernagel und Wyman hatte sie zwar keine Chance, doch beide befinden sich bereits mitten in der Wintersaison. Die deutsche Mountainbike Ikone ist aber dennoch mit ihrem Abschneiden zufrieden. Auf dem tiefen und schwierigen Untergrund des Kurses in der Schweiz musste Spitz das spätere Sieger-Duo schon früh ziehen lassen und kämpfte später mit Elisabeth Brandau aus Stuttgart um Platz drei. Die hatte in der vorletzten Runde Pech mit einer verklemmten Kette und so war der Platz auf dem Podest der Mountainbike Spezialistin sicher.
Mit einem Rückstand von 2:27 Minuten Rückstand auf Hanka Kupfernagel und 1:42 auf Helen Wyman kann sich die Leistung der Mountainbike Olympiasiegerin durchaus sehen lassen. Sabine Spitz blickte mit vorsichtigem Optimismus auf das Weltcup-Rennen, das am kommenden Sonntag im belgischen Kalmthout stattfindet. „Das ist ein sehr winkliger Kurs und ich darf da sicher nicht zu viel erwarten. Aber ich hoffe einige Weltranglistenpunkte für einen besseren Startplatz sammeln zu können“, so Sabine Spitz, die sich für die Cross-Weltmeisterschaft Ende Januar in St. Wendel qualifizieren möchte.
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